Slow Food Village Tour Kennenlerntour

Jeden Freitag, von Ostern bis Allerheiligen!
 

Schmucke Häuser, auf die Sonnenseite hingestreut, mittendrin ein Kirchlein mit vorwitzig spitzem Turm – Berg im Drautal sieht aus wie ein Kärntner Bilderbuchdorf. Das ist es auch, und doch viel mehr. Als eins der weltweit ersten Slow Food Villages hat sich Berg dem guten Leben, dem echten Geschmack und dem Genuss mit allen Sinnen verschrieben. Das ist beileibe kein Lippenbekenntnis. Obwohl: Die Gaumenfreuden spielen eine Hauptrolle bei der Slow-Food-Kennenlerntour durch Berg im Drautal.

Ein bisschen Zeit braucht man schon, schließlich heißt der Schlüssel zum wahren Genießen ja „slow“. Die nimmt sich auch gerne der Slow Food Guide, wenn es mit den Gästen zu drei der köstlichen Stationen geht, wo gestaunt und gekostet werden darf.

In der Buschenschenke Hupfa mit Weingarten etwa wartet der erste Aha-Effekt. Wein im Drautal? Und das auf ca 900 Meter Seehöhe. Freitags bäckt die Jungwinzerin und Jungbäurin Nadja immer Brot. Dabei kann man ihr über die Schulter schauen und gleich ein kleines Gebäck selber formen und auch mit nach Hause nehmen.

Beim Blasibauer wiederum sieht man lieber das Leben – und die Natur – von der süßen Seite. Hier werden Sirupe, Liköre und Marmeladen eingekocht, was die Früchte, Kräuter und Blüten der umliegenden Gärten hergeben, und Martina Pleschberger lässt sich bei ihren Manufaktur-Geheimnissen auch gerne über die Schulter schauen. Familie Mosser hingegen setzt auf ihre vierbeinigen Mitarbeiter.

Auf dem Binterhof geht es noch ganz traditionell und mit viel Umsicht zu, wenn die frische Kuhmilch zu Käse und Topfentraum wird und die Schweine herrlichen Speck liefern. Hoch hinaus geht es bei Familie Weiß nicht nur bei der Qualität, sondern auch ganz wortwörtlich.

Der Langnerhof auf fast tausend Meter Seehöhe ist eine Bio-Oase für drei Generationen, die hier als Selbstversorger leben und arbeiten, aber auch für seltene Haustierrassen. Hier gackern prachtvolle Altsteirer Hühner neben Tauernschecken-Ziegen und wunderschönen, schwarz-weiß gescheckten Kühen, den Pustertaler Sprinzen.

  Der Imker Albert Egger führt in die Geheimisse der Bienenzucht ein. Seine Bienenvölker sind alle in Berg aufgestellt im Sommer sind 2/3 außerhalb von intensiver genutzter Landwirtschaft auf der Alm. Sein Angebot und kann sich sehen lassen : Honig – Propolis – Enddeckelungswachs mit Honig – Perga – Wachstücher – Bienenwachskerzen und Apitherapie

Und wer wissen möchte, wo die Berger und ihre Gäste die Slow Food Schmankerl für daheim kaufen, der findet sich auf dem „Marktplatz des guten Geschmacks“, in der verführerischen Slow Food Ecke im Adeg Pirker im Ortszentrum. Oder auch am glasklaren Berger Bach, zu einem erfrischenden Fußbad – purer Genuss, bis zu den Zehenspitzen.

Preis pro Person € 54,- Kinder bis 17 Jahren frei (bei 2 zahlenden Erwachsenen), ab 12 Jahren freiwillige Spende für die Slow Food Gemeinschaft

Im Preis inkludiert: Begleitung mit Slow-Food Expertin, Besuch von 3 Direktvermarktern mit Kostproben und eine Fülle an Informationen aus erster Hand von den Slow Food Mitgliedern und der Slow Food Gemeinschaft.

Treffpunkt 9.00 Uhr, Tourismusinformation Berg (Dorfzentrum)

Anmeldungen bitte bis jeweils Mittwoch 12.00 Uhr in der Tourismusinformation info@bergimdrautal.at bzw. +43 4712 532 18
 
Außerdem von Slow Food Mitgliedern angeboten
Wachskerzen herstellen mit dem Imker Albert Egger 12. und 26. Juli, 9. und 3. August, 6. und 20. September, um 10.00 Uhr
Kräuternachmittag mit Carmen Oberhauser, jeden donnerstag ab 14.00 Uhr
Kärntner Reindling Backkurs mit Angelika Reiter, 19. Juli, 16. und 30. August, um 9.00 Uhr